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2022 KEINE Boliviensammlung

Alternative Solidaritätsaktionen für Kinder und Jugendliche in Bolivien

Wir stehen mit der Bolivienpartnerschaft vor großen Herausforderungen, die es nun anzugehen gilt. Der Rückgang finanzieller Ressourcen durch die Sammlungen, aber auch der Rückgang von ehrenamtlichen sowie hauptberuflichen Helfer*innen sind Faktoren, die nach einer Neujustierung sowohl in der Partnerschaftsarbeit der Katholischen Jugend als auch nach Anpassungen in den Partnerprojekten in Bolivien verlangen. Diesen Herausforderungen werden wir uns stellen. Die Boliviensammlung, als die größte Solidaritätsaktion und die partnerschaftlichen Elemente werden auf den Prüfstand gestellt – um dafür Ressourcen freizuschaufeln, wird es 2022 leider keine Boliviensammlung geben.

Für das Engagement der Helfer*innen, die sich jährlich für die Bolivienpartnerschaft stark machen, möchten wir uns ganz herzlich bedanken! Durch Euren Einsatz wurden schon vielen Kindern und Jugendlichen Bildungschancen eröffnet.

 

Alternative Unterstützungen und Solidaritätsaktionen sind gefordert! Weiter Informationen findest du hier!

Boliviensammlung

Wie geht es weiter?

In ihrer über 50jährigen Geschichte erlebt die Kleidersammlung, aus deren Erlösen Bildungsprojekte im Partnerland Bolivien mitfinanziert werden, zurzeit ihre größte Krise. Nach einer intensiven inhaltlichen, aber teilweise auch sehr emotionalen Diskussion über mehrere Stunden verabschiedeten die Delegierten der BDKJ Diözesanversammlung schließlich einen Antrag, nachdem im Jahr 2022 vorerst keine Kleidersammlungen mehr stattfinden werden.

 

Stattdessen bildete sich ein neuer Ausschuss, der einen umfangreichen Auftrag der Versammlung erhielt, um zukunftsfähige Lösungen für die Partnerschaftsarbeit zu erarbeiten. Unter breiter Beteiligung aller relevanten Stellen soll dabei die Zukunft der Kleidersammlung und der gesamten Partnerschaft geprüft, eruiert und wieder auf breite Beine gestellt werden. „Wir möchten betonen, dass uns als Vorstand die Partnerschaft sehr wichtig ist! Gerade deshalb gilt es nun sich gut für die Zukunft und den langfristigen Fortbestand der Partnerschaft aufzustellen. Auch wenn das bedeutet, dass wir eine emotional sehr schwierige Entscheidung treffen mussten!“, erklärt die Diözesanvorsitzende Lena Kettel.